#76 Biotech als KI-Gewinner: 4 Aktien und eine ETF-Alternative
Shownotes
In dieser Episode erfährst du:
– Warum KI die Medikamentenentwicklung schneller und günstiger machen kann – und was das für die Gewinne der Branche bedeutet – Weshalb große Konzerne mit ihren Datenbeständen bei KI-Forschung im Vorteil sind – Was Eli Lilly und Amgen im KI-Zeitalter besonders stark macht – Welche Chancen und Rückschlagsrisiken bei Exelixis und Celldex stecken – Wie ein Biotech-ETF das Risiko einzelner Studien-Flops abfedern kann
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Transkript anzeigen
00:00:00: Biotech kann Anlegerreich machen oder innerhalb eines Tages brutal abstürzen lassen.
00:00:06: Alle reden über KI und Rechenzentren, dabei könnte KI kaum eine Branche so stark verändern wie die Medikamentenentwicklung.
00:00:16: Herzlich willkommen zu Trennstark, Aktienbörse & Megatrends!
00:00:19: Ich bin Janek und mit dabei ist wie im Arsch Stefan Lehne.
00:00:22: Hei Stefan
00:00:23: Ja, hallo und herzlich willkommen.
00:00:24: Wir hatten ja in einer Folge vor zwei drei Wochen schon mal über Biotec im Zusammenhang mit KI ganz kurz geredet und gesagt wir wollen da mal eine eigene Folge draus machen.
00:00:33: Und heute ist es jetzt soweit.
00:00:35: Warum könnte denn KI ausgerechnet in der Medikamenten-Entwicklung so viel bewirken?
00:00:41: Also die Entwicklung neuer Medikamente ist oder war in der Vergangenheit ja immer sehr teuer, langsam und extrem riskant.
00:00:48: Man musste riesige Mengen von Wirkstoffen im Labor testen man musste klinische Daten analysieren, man musste einfach auch viel ausprobieren weil es eben nicht möglich war entvoraus zu sagen welche Wirkstoffe wirklich da ansetzen wo es was bringt dem Körper.
00:01:04: Und das ändert sich mit KI jetzt ein bisschen, denn die Archeisage schon.
00:01:08: Die KI kann helfen moleküle schneller zu analysieren, Wirkstoffkandidaten gezielter auszuwählen auch Patientengruppen für Studien besser zu identifizieren und auch früher zu erkennen welche Projekte Aussicht auf Erfolg haben und welche eventuell nicht so sehr.
00:01:25: Das heißt es geht gar nicht darum dass die KI selbstständig Medikamente entwickelt sondern Wirklich darum, dass die KI verhindert.
00:01:34: Dass man Geld und Zeit in Projekte investiert, die vielleicht nach Jahren dann scheitern, nachdem man Millionen oder vielleicht sogar Milliarden investiert hat in ein Projekt und umgekehrt eben dafür sorgen kann, dass sich die Suche nach Wirkstoffkandidaten, die Suchen nach aussichtsreichenden Kandidaten wesentlich beschleunigen kann und dadurch natürlich auch wesentlich günstiger wird.
00:01:55: Und wenn das eintritt, wenn wir in Zukunft wesentlich günstiger Kandidaten entwickeln können und mehr Kandidatten bekommen, dann ist das natürlich ein richtiger Boost für die Gewinne der Farmer- und Biotechindustrie.
00:02:09: Und deswegen glaube ich wir sind da jetzt gerade an der Schwelle wo man wirklich in dem Bereich investieren sollte im Hinblick auf das KI Zeitalter.
00:02:18: denn diesen Boost den möchte man als Anleger natürlich gerne mitnehmen.
00:02:23: Die Anlegersuchen ja immer nach einer klein meistens spektakulären KI-Biotech-Aktie, du sagst aber das eher die großen etablierten Konzerne davon profitieren könnten.
00:02:34: Warum?
00:02:35: Also es gibt kleine Unternehmen, die ausschließlich KI Biotech Forschung machen, aber das Problem ist KI funktioniert ja nur mit einer großen Datenbasis und diese großen Große Datenbasis liegt eben oft auch bei den großen Unternehmen.
00:02:49: Und damit haben die großen Unternehmen eben die Basis für KI Forschung, dass das für KI ihren Wert folgt und ist nämlich die Daten dazu haben sie natürlich auf dem Mittel mit ihrer Forschungserfahrung, mit ihrem bestehenden Medikamenten Pipelines, mit ihren finanziellen Ressourcen KI besonders schnell zum Erfolg zu führen.
00:03:07: Und deswegen glaube ich, dass besonders die großen Unternehmen auch von KI profitieren können und das man sich nicht unbedingt auf die Kleinen fokussieren muss.
00:03:16: Die natürlich auch deutlich riskanter sind.
00:03:18: Nichtsdestotrotz habe ich für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer heute mal zwei große und zwei kleine mitgebracht.
00:03:25: und noch eine zusätzliche Investmentalternative, die können wir jetzt gerne mal Stück für Stück durchgehen.
00:03:30: Gerne, fangen wir doch gerne einmal groß an mit Eli Lilly.
00:03:34: Was macht den Konzern für dich denn spannend und wie gehst du vielleicht auch mit der höheren Bewertung?
00:03:40: Eli Lilly ist ja vor allem bekannt geworden durch die Abnehmenspritze beziehungsweise inzwischen auch durch die abnehmen Pille.
00:03:46: man hat ja damit Novo Nordest praktisch ein Duopol.
00:03:49: also es gibt nur zwei Anbieter die das derzeit anbieten können.
00:03:53: nichtsdestotrotz sollte man Eli Lilly natürlich nicht nur auf diesen Abnehmbereich reduzieren.
00:03:57: das Unternehmen macht Krebsmedikamente, Neurologie, Immunologie und KI hilft eben bei Eli Lilly dabei die Wirkstoffkandidaten auszuwählen.
00:04:08: Man hat da eine Partnerschaft mit NVIDIA also der führenden KI-Unternehmen überhaupt für ein gemeinsames KI Forschungslabor gegründet.
00:04:19: Das ist eben etwas, was jetzt glaube ich die Medikamentenentwicklung bei Eli Lilly dann schon deutlich nach vorne bringen kann.
00:04:27: Eli Lilly hat die Budgets also da sollen beispielsweise in dieses KI-Forschungslabor von beiden Unternehmen Eli Lilly und NVIDIA in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde jährlich investiert werden.
00:04:39: das sind natürlich schon gigantische Summen, die sich dann auch langfristig umgekehrt auszahlen können indem man wirklich viel Geld einsparen kann bei der Medikamentenentwicklung.
00:04:50: und klar, die Bewertung ist hoch.
00:04:53: Aber das liegt natürlich auch an der Abnehmensspritze, die zu einer Gewinnexplosion gesorgt hat.
00:04:59: Deswegen denke ich, dass man Eli Lilly die hohe Bewertungen zugestehen kann.
00:05:05: Es ist jetzt vielleicht keine Aktie, die sich in zwei Monaten verdoppeln wird aber auf jeden Fall ein langfristiges Basisinvestment im Biotech-Sektor Und für mich immer noch ein starkes Unternehmen.
00:05:15: Dastens, weil die Abnehmensspritze ihr Marktpotenzial oder jetzt auch die App im Piller ihr Markt Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat und zweitens eben wegen dieser anderen Medikamentenbereiche, die es durch KI auch so einen richtigen Booster bekommen können.
00:05:30: Ein zweiter großer Wert ist Amgen.
00:05:32: Ich hoffe ich spreche es richtig raus.
00:05:34: Amgen was bringt das Unternehmen mit dass KI Zeitalter besonders wertvoll werden könnte?
00:05:40: Es ist bei diesen Unternehmen immer nie genau, wie man sie aussprechen soll.
00:05:43: Ich sage auch immer anstelle ich hoffe es ist richtig... ...weil er lili hat man ja das Problem je nachdem ob man es als Problem oder als Bonus ansieht dass mit der Abnimmspitze eben ein Medikament einen sehr großen Umsatzanteil des Unternehmens ausmacht.
00:05:56: Amgen ist hier wesentlich weiter gestreut, man macht auch Onkologie also Krebsmedikamente.
00:06:02: Man hat aber auch Medikamente für Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen, man hat Herzkreise auf Medikamenten, Medikamete für Knochenerkrankung, seltene Krankheiten Und man möchte auch ein Adipositas-Medikament entwickeln als eine Schlankheit Spitze oder Pille.
00:06:18: Das wollen eigentlich fast alle großen Unternehmen, kann ich jetzt bei Amgen nicht einschätzen wie da die Chancen sind dass man in den Markt auch frut ringen kann.
00:06:26: aber auch unabhängig davon sehe ich in Amgen ein sehr gutes Unternehmen mit einem sehr schönen Wachstum und auch dort ist KI bereits heute zentraler Bestandteil der Forschungsstrategie.
00:06:40: Es geht da auch vor allem um das Protein-Engineering, also um das Schaffen neuer therapeutischer Proteine.
00:06:49: Da hat Amgen eben eine KI entwickelt die da schon sehr gut unterstützen kann.
00:06:57: und Amgen ist eben auch eines dieser großen Unternehmen dass eben schon sehr viele Daten vorhanden hat und dass dadurch eben auch die KI besonders Effizienz nutzen kann.
00:07:08: unter wird es auch dort schon für die Identifizierung passender Studienteilnehmer genutzt und so weiter.
00:07:14: Also hier bekommen wir einfach ein schönes Gesamtpaket von einem stark aufgestellten großen Pharmakonzern, der KI heute schon sehr sinnvoll in seinem Unternehmen
00:07:24: nutzt.".
00:07:25: Jetzt wird's deutlich kleiner!
00:07:26: Du hast einen kleinen Krebs-Spezialisten mitgebracht, der aber schon Geld verdient?
00:07:31: Welches Unternehmen steckt
00:07:32: dahinter?".
00:07:32: Genau, das ist Exelixis.
00:07:34: Das ist eben ein Krebsspezialist.
00:07:37: Das Kerngeschäft basiert auf einem Wirkstoff namens Cabometyx.
00:07:43: Das wird vor allem bei Nierenkrebs eingesetzt und gewinnt er auch nach wie vor massiv Marktanteile dazu, wie du es schon gesagt hast.
00:07:51: Dieses Medikament sorgt auch dafür dass Exeliksis schon profitabel ist, schon Geld verdient und man arbeitet jetzt noch an einem Hoffnungsträber Hoffnungsträger.
00:08:02: Das Medikament nennt sich Zanzalintinip, muss ich jetzt auch hier vom Monitor ablesen.
00:08:08: Ich bin ja kein Mediziner!
00:08:10: Das soll ein Medikamente werden das auch für verschiedene Krebsarten zum Beispiel für Darmkrebs auch wirkt und soll das bestehende Portfolio langfristig ergänzen und das ist eben für mich eine sehr spannende Kombination.
00:08:21: Wir haben einen Profitables bestehendes Produkt und das finanziert die nächste Generation von Krebsmedikamenten.
00:08:28: Das ist eine schöne Konstellation, und die Bewertung bei Axelixis ist ... Obwohl es ein kleines Unternehmen ist, die oft sehr hoch bewertet sind auch sehr fair.
00:08:37: auf Basis der erwarteten Gewinne für dieses Jahr liegt das KGV bei um versehbzehn.
00:08:42: Also relativ wenig für ein kleimes Wachsingsunternehmen.
00:08:47: Und deswegen ist das für mich Ein schönes Investment, wenn man jetzt nicht in die ganz großen etablierten Player investieren möchte sondern eben in ein kleines Unternehmen.
00:08:57: Das Risiko dabei ist natürlich, wenn dieser Hoffnungsträger von dem ich es gerade geredet habe zum Beispiel scheitern sollte dann besteht da natürlich eine erhebliche Rückschlagsgefahr für solche Unternehmen.
00:09:07: die können dann innerhalb weniger Tage ganz massiv am Kurs verlieren.
00:09:12: Und deutlich spekulativer ist das Unternehmen Zeldex, da hängt fast alles an einem Wirkstoff.
00:09:18: Aber warum könnte der Wirkstoff das Unternehmen verändern?
00:09:22: Genau, aber Zeldix nochmal eine Nummer spekulator, einfach weil hier... wirklich allein auf Zukunftshoffnungen gesetzt wird.
00:09:30: Also Zeldex hat im Gegensatz zu Exelixis eben noch kein bestehendes Medikament, das schon sehr gute Umsätze macht und alles finanziert sondern man arbeitet eben an einem Wirkstoff der in Zukunft das Unternehmen nach vorne bringen soll.
00:09:43: Der nennt sich Bord-Soll-Volimap und zwar ist er gegen eine schwere Form von Nesselsucht.
00:09:50: jetzt wird jeder, der mit Nesseln sucht noch nie zu tun hatte sagen.
00:09:54: Na ja, hört sich für mich das nicht nach einem extrem großen Markt an aber man darf das nicht unterschätzen.
00:10:00: gerade solche Krankheiten für die es vielleicht heute noch keine adäquaten Behandlungen gibt aber die eben doch eine gewisse Zahl von Menschen haben können eben sehr schnell so einen Milliardenmarkt werden.
00:10:12: und eben das Medikament auch zu einem Blockbuster-Medikament.
00:10:16: Und auch die Analysten die im Pharma bereicht sich ein bisschen bisschen besser auskennen als ich, sehen für den Wirkstoff langfristig ein mögliches Spitzenumsaßpotenzial von mehreren Milliarden Dollar.
00:10:28: Und das wäre für so ein kleines Unternehmen wie wir bei Seldeck sehen eben einen gigantischen Sprung nach oben und auch eine gigantische Wachstumschance.
00:10:38: aber ähnlich wie bei Exelixis ist natürlich das Rückschlagspotential jetzt wieder hoch falls dieser Werkstoff in Studien scheitern sollte weil die ganze Hoffnung des Unternehmens auf diesem einen Werkstoff aufgebaut.
00:10:50: Bleiben wir kurz mal bei genau diesem Risiko, diese brutalen Kursabstürze beim Biotech-Unternehmen nach schlechten Studiengarten.
00:10:57: Man kennt es ja – kann KI so etwas verhindern?
00:11:00: deiner Meinung noch?
00:11:02: Nein also ganz vorhin da nicht!
00:11:03: KI kann die Medikamententwicklung verbessern und das Risiko reduzieren, dass solche Studien scheitern aber sie nicht komplett eliminieren weil letztendlich alles was am Computer simuliert wird muss sich erst im menschlichen Körper beweisen, da ist die KI im Moment noch nicht intelligent genug.
00:11:23: Vielleicht kommt das irgendwann mal in fünf bis zehn Jahren wenn wir eine super KI haben dass sie sogar schon voraussehen kann wie die Studien im menschen Körper ablaufen werden.
00:11:32: heute sind wir aber definitiv noch nicht so weit.
00:11:35: deswegen kann KI zwar Wie gesagt die Gewinne der Unternehmen steigern indem man Riesigen reduziert, die Chance ein bisschen erhöht für wirksame Medikamentenentwicklungen und erfolgreiche Studien.
00:11:49: Aber ganz eliminieren das ist heute noch nicht der Fall
00:11:52: Und du hast angekündigt?
00:11:53: Du bringst noch einen weiteren Weg neben den Aktien mit dem Spiel.
00:11:57: Was steckt dahinter
00:11:59: Genau!
00:11:59: Wir haben ja... Gerade darüber gesprochen, dass gerade die kleineren Biotech-Unternehmen ein erhebliches Rückschlagspotenzial haben wenn einzelne Studien scheitern und man kann dieses Rücks Schlagspotenzial natürlich komplett eliminieren indem man in einen Biotec ETF investiert.
00:12:15: Das gibt beispielsweise den NASDA Biotechnology Index auf dem es mehrere ETFs gibt.
00:12:21: da sind dann etwa zweihundertfünfzig Unternehmen drin und wenn ein einzelnes Unternehmen so ein bisschen zurückfällt oder auch deutlich zurück fällt, weil eine Studie scheitert.
00:12:30: Dann stürzt nicht deswegen gleich der ganze ETF ab sondern der reagiert entweder mit dem Marktumfeld und unsere These ist ja dass das gesamte Marktumfeld für Biotechnologie für Bayer Tech Unternehmen in den nächsten Wochen Monaten und Jahren sehr positiv sein wird und deswegen könnte so ein Biotek ETF ein Basis Investment sein um diese Entwicklung in der Branche einfach mit zu begleiten.
00:12:53: ich persönlich bin kein großer Fan von ETFs.
00:12:57: Ich habe das auch bisher glaube ich in diesem Podcast noch nie ausdrücklich empfohlen, in einen ETF zu investieren.
00:13:03: Ich denke hier könnte man eine Ausnahme machen und ich hatte letzte Woche meinen Lesern auch einen Oktionsschein auf so einem Biotech ETF empfohl und dann eben die Zukunftsaussichten der Biotech-Bronche gehebelt begleiten will, dann kann man das auch machen.
00:13:19: Wer sich dafür interessiert welche Wege ähnlich da empfohlen hat, kann sich gerne auf lehne.de mal einen risikolosen drei Monats-Test meines Börsens ist es sicher.
00:13:29: Stefan vielen Dank für deine Einblicke.
00:13:30: sehr spannendes Thema finde ich.
00:13:32: wir sollten noch einmal den Risikohenweis bringen haben ja ein paar konkrete Werte genannt.
00:13:37: Genau, wie immer sind das Anregungen für euch selbst über Investments in dieser Branche nachzudenken.
00:13:43: Keine Einstiegsempfehlungen prüft besonders in dieser Bronze weil es da eben so eine breite Spanne gibt von kleinen, hoch spekulativen Unternehmen die wirklich sehr schnell steigen können aber auch sehr schnell zurückfallen können bis zu den großen Riesen.
00:13:57: Die wir genannt haben und da gibt es natürlich noch viel mehr als die beiden die wir genannt haben.
00:14:01: also prüft immer was am besten zu euch und so eurem Risiko verhalten passt und vor allem auch wann der richtige Einstiegs Moment ist weil wir hier auf YouTube keine konkreten Einstigsempfehlungen geben können.
00:14:12: Dann bedanke ich mich bei dir und freue mich auf die nächste Folge von Trennstag.
00:14:16: Bis dann
00:14:17: zunächst mal
00:14:19: Tschüss.
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